Baden-Württemberg
Bergmischwälder im Schwarzwald, Hangwälder auf der Schwäbischen Alb und abwechslungsreiche Bestände im Schönbuch: Baden-Württemberg bietet viele unterschiedliche Waldlandschaften. Für deine Pilztour lohnt es sich, Baumarten, Jahreszeit und Schutzgebietsgrenzen zusammen zu betrachten. Hier findest du Orientierung für das Bundesland und die Regeln, die du vor einer Sammlung prüfen solltest.
Bayern
Von den Buchenwäldern Frankens über die Kiefernwälder der Oberpfalz bis zu den Bergwäldern im Bayerischen Wald und in den Alpen: Bayern bietet sehr unterschiedliche Lebensräume für Pilze. Dieser Ratgeber hilft dir, eine Tour im Freistaat vorzubereiten, die Saison einzuordnen und die Sammelregeln deines Zielgebiets zu prüfen.
Berlin
Zwischen Kiefern, alten Eichen und den Senken der Waldseen zeigt Berlin sehr unterschiedliche Pilzlebensräume. Im Grunewald liegen trockene Höhen und geschützte Moore nahe beieinander; im Tegeler Forst ergänzen Buchen die Kiefern- und Eichenbestände. Auch die Müggelberge bieten Waldlandschaft innerhalb der Stadtgrenze. Dieser Ratgeber hilft dir, die Berliner Wälder kennenzulernen, Arten zeitlich einzuordnen und vor deiner Tour die Sammel- und Schutzregeln zu prüfen.
Brandenburg
Kiefernwälder prägen große Teile Brandenburgs. Daneben gibt es Buchenwälder, bewaldete Bachtäler und Landschaften mit Seen und Mooren. Dieser Ratgeber hilft dir, diese Unterschiede bei einer Pilzwanderung wahrzunehmen. Du findest einen Kalender mit verlinkten Artenführern, darunter Steinpilze, Pfifferlinge und Maronen, sowie Hinweise zu Zugang und Sammelregeln. Gemeint ist das Bundesland Brandenburg; Berlin ist ein eigenes Land.
Bremen
Im Land Bremen liegen Pilzlebensräume zwischen Stadtparks, kleinen Wäldern, Bachauen und feuchten Wiesen. Ein Spaziergang im Bremer Stadtwald hat deshalb andere Rahmenbedingungen als eine Tour am Rand des Naturschutzgebiets Düllhamm in Bremerhaven. Dieser Ratgeber verbindet Beispiele aus beiden Städten mit einem regional belegten Artenkalender und den Regeln für Zugang und Sammeln. Wälder im benachbarten Niedersachsen gehören zu einem anderen Land.
Hamburg
Hamburgs Wälder zeigen auf engem Raum große Unterschiede: alte Buchen und feuchte Senken im Wohldorfer Wald, Nadel- und Mischwälder im Westen sowie Heide und Wald am südlichen Stadtrand. Wer Pilze kennenlernen möchte, kann diese Lebensräume auf einer Wanderung vergleichen. Für eine Sammlung zählt zusätzlich die genaue Gebietsgrenze: In Hamburgs Naturschutzgebieten bleiben Pilze stehen. Dieser Ratgeber verbindet Waldporträts, dokumentierte Arten und die Regeln für deine Tour.
Hessen
Die Buchen- und Eichenwälder des Taunus, die Vulkanlandschaft des Vogelsbergs und die alten Wälder am Edersee zeigen, wie unterschiedlich Hessen sein kann. Für eine Pilztour zählen der konkrete Lebensraum, die Jahreszeit und der erlaubte Zugang. Dieser Ratgeber hilft dir, ein Gebiet auszuwählen, die Artenführer zu nutzen und Schutzgebiete sowie zeitweilige Einschränkungen in deine Planung einzubeziehen.
Mecklenburg-Vorpommern
Zwischen Seenplatte und Ostseeküste wechseln Kiefernwälder, Buchenbestände und nasse Senken auf engem Raum. In Mecklenburg-Vorpommern lohnt es sich, diese Unterschiede bei einer Pilzwanderung bewusst wahrzunehmen. Dieser Ratgeber hilft dir, Waldlandschaften zu vergleichen, dokumentierte Arten kennenzulernen und die Regeln deiner Route zu prüfen. Besonders in den drei Nationalparks gelten unterschiedliche Grenzen für Zugang und Entnahme.
Niedersachsen
Zwischen den Kiefernwäldern des Tieflands und den Laubwäldern im südlichen Bergland liegen sehr unterschiedliche Pilzlebensräume. Dieser Ratgeber hilft dir, eine Wanderung in Niedersachsen vorzubereiten: mit einem Kalender für 13 dokumentierte Arten, verlinkten Artenführern und den Regeln wichtiger Schutzgebiete. Die Lüneburger Heide, der Solling und der Harz geben dir dabei eine landschaftliche Orientierung. Ob du an einem konkreten Ort sammeln darfst, hängt von dessen Schutzstatus und den örtlichen Vorgaben ab.
Nordrhein-Westfalen
Nordrhein-Westfalen bietet kleine Laubwälder im Flachland ebenso wie große Waldgebiete in den Mittelgebirgen. Für eine Pilzwanderung lohnt sich ein genauer Blick auf Baumarten, Jahreszeit und Schutzstatus. Dieser Ratgeber ordnet Waldlandschaften im Sauerland, im Teutoburger Wald und in der Eifel ein. Der Kalender verlinkt dokumentierte Arten von der Speisemorchel bis zum Maronenröhrling. Dazu erfährst du, welche Flächen du betreten darfst und warum ein Pilzfund noch keine Sammelerlaubnis bedeutet.
Rheinland-Pfalz
Vom Buntsandstein des Pfälzerwalds bis zu den Höhen des Hunsrücks wechseln Böden, Baumarten und Landschaften. Dieser Ratgeber hilft dir, eine Pilzwanderung in Rheinland-Pfalz vorzubereiten: mit Waldporträts, einem Kalender dokumentierter Arten und den Regeln für eine kleine private Sammlung. Bei Schutzgebieten lohnt sich ein besonders genauer Blick. Im Nationalpark Hunsrück-Hochwald gelten andere Sammelregeln als in den Kernzonen des Biosphärenreservats Pfälzerwald.
Saarland
Vom Buntsandsteinwald bei Kirkel bis zu den Kalkhängen des Bliesgaus verändert sich der Wald auf kurzen Wegen. Im Saarkohlenwald bei Saarbrücken lässt sich beobachten, wie alte Bäume und Totholz neue Lebensräume schaffen; im Norden reicht der Nationalpark Hunsrück-Hochwald ins Saarland. Für eine Pilztour zählen der konkrete Bestand, die Art und die Regeln der jeweiligen Fläche. Dieser Ratgeber verbindet diese Orientierung mit einem Kalender regional dokumentierter Pilze.
Sachsen
Von den Kiefernwäldern der Oberlausitz bis zu den Bergwäldern des Erzgebirges bietet Sachsen sehr unterschiedliche Landschaften für eine Pilzwanderung. Auch die Sächsische Schweiz gehört zu diesem Bundesland. Hier lernst du Waldtypen und dokumentierte Pilzarten kennen, vergleichst Saisonzeiten und erfährst, welche Sammel- und Wegeregeln für deine Tour wichtig sind.
Sachsen-Anhalt
Kiefern und Eichen im Norden, Buchenwälder in der Dübener Heide und kühle Täler im Harz: Sachsen-Anhalt bietet sehr unterschiedliche Waldlandschaften. Dieser Ratgeber verbindet ihre Besonderheiten mit einem Kalender dokumentierter Pilzarten und den Regeln für deine Wanderung. Gerade im Harz lohnt es sich, genau hinzusehen: Der Nationalpark hat eigene Vorschriften, und die Sammelausnahmen unterscheiden sich auf den beiden Seiten der Landesgrenze.
Schleswig-Holstein
Zwischen Nord- und Ostsee lohnt sich der genaue Blick auf die Wälder: Im Segeberger Forst liegen alte Buchenbestände zwischen Nadelwäldern, in der Holsteinischen Schweiz wechseln Buchenwälder mit feuchten Senken. Die Hahnheide zeigt, wie wertvoll alte Bäume und Totholz für Pilze sind. Dort steht das Beobachten im Vordergrund. Dieser Ratgeber hilft dir, Lebensräume, Artenkalender und die Regeln für deine Tour zusammenzubringen.
Thüringen
Zwischen den Bergwäldern des Thüringer Waldes und den Buchenwäldern auf dem Muschelkalk des Hainich liegen unterschiedliche Lebensräume. Für eine Pilzwanderung lohnt es sich, Baumarten und Boden ebenso genau anzusehen wie die Schutzgebietsgrenzen. Dieser Ratgeber verbindet Landschaftsporträts mit einem Kalender regional dokumentierter Pilze und den Regeln für eine kleine private Sammlung. Im Nationalpark Hainich hängt das Sammelrecht sowohl von der Schutzzone als auch vom Datum ab.